Vereinsgeschichte von 2011 bis 2020

2011:

Die 1te Mannschaft belegt Platz 3 in der Kreisklasse, die zweite Mannschaft belegt im ersten Jahr in der A-Klasse einen guten 9. Platz und konnte die Saison ohne Relegationsspiele abschließen. Die Alten Herren schließen die Saison als Schlusslicht ab und die Damenmannschaft belegt den 6. Platz von neun Mannschaften. Der Kabarrettist Wolfgang Krebs sorgt für gute Laune und natürlich wird auch die Kinderolympiade wieder durchgeführt.

2012:

In souveräner Art und Weise mit 12 Punkten Vorsprung konnte die 1te Mannschaft unter dem damaligen Trainer Walter Hoch die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Kreisliga eingefahren werden. Die 2te Mannschaft konnte den Abstieg knapp vermeiden. Als Kabarettistin wurde Lizzy Aumeier mit dem Programm „Divenrausch“ engagiert – die bisher letzte Kabarettveranstaltung des TVO. Ebenso wurde in diesem Jahr die Kinderolympiade zum letzten Mal vom TVO veranstaltet und wird ab 2013 vom Markt Bad Abbach veranstaltet.

2013:

Josef Meier übernimmt zum Saisonstart das Traineramt. Leider erlitt er nach einem halben Jahr Amtszeit einen schweren Herzinfarkt und konnte das Traineramt nicht weiter ausüben. Der neue Trainer Armin Mayer sprang kurzerhand in die Bresche, vorab nur mit der Zusage die Saison für den TVO ordentlich abzuschließen. Die 1te Mannschaft schloss die Kreisliga mit einem sehr guten 4. Platz, die 2te Mannschaft mit einem stark verbesserten 6. Platz ab. Zur Unterstützung der Fußballabteilung wurde ein Förderverein gegründet, der 29 Mitglieder (Firmen und Privatpersonen) zählt.

2014:

Armin Meyer verlängert und arbeitet sehr erfolgsorientiert weiter. Die 1te Mannschaft arbeitet sich auf Platz 3 vor, die 2te Mannschaft unter Trainer Florian Hüttinger belegte einen sehr guten 2. Platz und spielt somit die Aufstiegsreletation in die Kreisklasse. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel setzte sich die Mannschaft mit 7:5 Toren nach Elfmeterschießen gegen den TuS Pfakofen durch und stieg somit in die Kreisklasse auf. Im Winter wurde erstmals der „Sport-Hartl-Cup“ in der Jos.-Manglkammer-Halle durchgeführt.

2015:

Die 1te Mannschaft erringt unter Trainer Armin Mayer mit 12 Punkten Vorsprung überzeugend die Meisterschaft in der Kreisliga und steigt damit erstmalig in der Vereinsgeschichte in die Bezirksliga auf. Der langjährige Trainer von der 1ten bzw. 2ten Mannschaft Florian Hüttinger konnte sein Amt als Trainer der 2ten Mannschaft auf Zeitgründen nicht weiterführen. Marcel Jonat übernahm die 2te Mannschaft zu Saisonbeginn. Nach der Winterpause übernahm Hagi die 2te Mannschaft bis zum Saisonende. Das Team hatte eine schwere Saison hinter sich und musste in die Abstiegsrelegation. In einem taktisch sehr gut geführten Spiel sicherte sich die Elf mit 3:1 gegen den FC Thalmassing II den Verbleib in der Kreisklasse.

2016:

Die 1te Mannschaft spielte auf Anhieb eine sehr gute Rolle in der Bezirksliga Süd und belegte am Ende den 7. Platz. Nach dreieinhalb Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit trennte sich der TVO von Armin Mayer. Die Vorstandschaft konnte sich mit den weiterhin noch höher angestrebten Zielen des Erfolgstrainers nicht mehr identifizieren. Für neue Saison übernahm Armando Zani die sportliche Leitung. Die 2te Mannschaft übernahm zu Saisonbeginn Christian Eisvogel als Trainer. Es war eine sehr durchwachsene Saison Die Mannschaft war zur Saisonhälfte abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Verletzungsprobleme und zu viele Sperren der 1ten Mannschaft mussten lange Zeit mit ausgeglichen werden. Zum Saisonendspurt hin konnte mit Verstärkungen der 1ten Mannschaft die Klasse in einem „Quasi-Endspiel“ gegen den FC Mötzing noch aus eigener Kraft geschafft werden. Das Relegationsspiel um den Verbleib in der Kreisklasse konnte vermieden werden. Man holte 19 der erreichten 23 Punkte in der Rückrunde. Mit dem verbleidenden Stamm der 1ten Mannschaft und Neuzugängen für die 1te und die 2te Mannschaft (mit Spielern aus dem Umkreis) kann man davon ausgehen, das auch in der Saison 2016/2017 die beiden Mannschaften in ihren Klassen bestehen.

Vereinsgeschichte von 2011 bis 20202023-11-18T19:51:37+01:00

Vereinsgeschichte von 2001 bis 2010

2001:

Der TV Oberndorf wird 75 Jahre jung. Die erste Mannschaft hat nach einer etwas schwachen Hinrunde wieder Fuß gefasst und belegte zum Saisonende einen durchschnittlichen 7. Platz. Im Jugendbereich stellt man zwei E-Jugendmannschaften und eine G-Jugend (Bambinis). Innerhalb der Spielgemeinschaft nehmen eine B-, C-Jugend sowie zwei D-Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Die B-Junioren konnten die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Kreisliga feiern. Im Sportheim wurde eine neue Gasheizung mit Sonnenkollektoren installiert und die Innenräume erhielten vom Keller bis zum Dach einen neuen Anstrich, um das Sportheim für die 75-Jahr-Feier herzurichten. Die 75-Jahr-Feier wurde auch zum Höhepunkt des Jahres. Neben einer Sportwoche bildete das Festwochenende am 08.-10.06.2001 den Höhepunkt. Leider spielte der Wettergott nicht mit so musste das Fest bei regnerischem Wetter stattfinden. Im August 2001 feierte auch die Damengymnastikabteilung ein besonderes Jubiläum – nämlich das 20jährige Bestehen der Damengymnastikabteilung. Auch dieses Jubiläum wurde in einem würdigen Rahmen gefeiert – hier hatte auch der Wettergott ein kleines Einsehen.

2002:

Die 1. Fußballmannschaft scheiterte knapp am Aufstieg in die Kreisklasse. Nach einem spannenden Saisonfinale belegte man unglücklich den 3. Platz und konnte so nicht an den Relegationsspielen teilnehmen. Nach vier Jahren Pause gibt es ab der Saison 2002-2003 auch wieder eine 2. Fußballmannschaft in Oberndorf. Im Jugendbereich gründete man zusammen mit den Nachbarvereinen TSV Bad Abbach, SpVgg Kapfelberg, SV Lengfeld und dem Peisinger SC eine Juniorenfördergemeinschaft, in der alle Jugendlichen ab der D-Jugend (10-12 Jahre) in mehreren Mannschaften spielen.

2003:

Die 1. Fußballmannschaft scheiterte unter Trainer Reinhard Zierer erneut knapp am Aufstieg in die Kreisklasse. Wiederum belegte die Mannschaft den 3. Platz, einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten Fortuna Regensburg. Die 2. Mannschaft belegte einen sehr guten 4. Platz. Im März 2003 wurde die Jugendfördergemeinschaft auch formell gegründet. Ab der Saison 2003/2004 treten alle Mannschaften unter dem Namen JFG Donautal Abbach auf. Leider konnte der Verein im E- und F-Jugendbereich wieder keine Mannschaft stellen. Die Damengymnastik gründete eine neue Unterabteilung „Noric-Walking“, die sehr gut angenommen wird.

2004:

Die 1. Fußballmannschaft erreichte unter Trainer Martin Biermaier den zweiten Platz in der A-Klasse. Im Entscheidungsspiel gegen den ASV Regenstauf wirkte die Mannschaft blockiert und konnte ihre normale Leistung nicht abrufen. Durch ein unglückliches Tor unterlag man 0:1 und konnte den ersehnten Aufstieg wieder nicht verwirklichen. Die 2. Fußballmannschaft steigerte sich nochmals und belegte in der B-Klasse am Ende einen hervorragenden 3. Platz. Die Spielgemeinschaft im Bereich der Alten-Herren-Mannschaft mit dem TSV Bad Abbach und der SpVgg Kapfelberg wurde zugunsten einer Spielgemeinschaft mit dem SC Matting aufgegeben. Das Team konnte in der AH-Runde auf Anhieb gleich einen sehr guten 3. Platz belegen. Die Fußballjugend ist in der JFG Donautal organisiert und im Kleinfeldbereich konnte man – wie im Jahr zuvor – keine Mannschaft stellen. Die Damengymnstikabteilung ist sehr aktiv und neben den bestehenden Gruppen kam in diesem Jahr eine „Teenie-Tanz-Gruppe“ mit hinzu. Weiterhin wurde im Oktober 2004 zum ersten Mal die „Kinderolympiade“ in der Jos.-Manglkammer-Turnhalle in Bad Abbach durchgeführt, an der mehr als 250 Kinder teilnahmen.

2005:

Die 1. Fußballmannschaft konnte endlich den Aufstieg in die Kreisklasse verwirklichen. Unter Trainer Reinhard Zierer belegte die Mannschaft den zweiten Platz in der A-Klasse und musste dann im Entscheidungsspiel in Thalmassing gegen den SV Hagelstadt antreten. Das Entscheidungsspiel konnte der TVO klar mit 6:0 Toren für sich entscheiden und so gelang nach dem Abstieg im Jahr 1998 endlich der Wiederaufstieg in die Kreisklasse. Die 2. Mannschaft musste sich in diesem Jahr mit dem 8. Platz zufrieden geben. Die AH-Mannschaft konnte nach der Einteilung in die Kreisklasse nicht überzeugen schloss die Saison mit der „Roten Laterne“ des Tabellenletzten ab. Die Spielgemeinschaft mit dem SC Matting wurde wegen zu wenig Spielern dann aufgegeben. Die „Teenie-Tanz“-Gruppe nahm im Herbst 2005 an einem Tanzwettbewerb teil. Weiterhin wurde ein Selbstverteidigungskurs durchgeführt. Bei der zum zweiten Male durchgeführten Kinderolympiade nahmen mehr als 300 Kinder teil. Zum ersten Male wurde anstatt dem Weinfest mit der Couplet AG erstmals eine Kabarett-Veranstaltung durchgeführt.

2006:

Die 1. Mannschaft spielte in der Kreisklasse eine hervorragende Rolle. Als Aufsteiger unter dem neuen Trainer Alexander Koller belegte die Mannschaft einen hervorragenden 2. Platz hinter Tabellenführer Pfakofen. Im Relegationsspiel zur Kreisliga unterlag man in Seubersdorf gegen den TV Riedenburg etwas zu hoch mit 0:5. Die zweite Mannschaft belegte in der B-Klasse den siebten Platz.  Die Wirbelsäulengymnastik wird – auch von Männern – sehr gut angenommen. Neuer Vereinsjugendleiter ist nun Johannes Reil. Bei der Kinderolympiade nahmen wieder mehr als 250 Kinder teil. Die „Wellküren“ sorgten bei der Kabarett-Veranstaltung im Hanslbergstadel für einen vergnüglichen Abend. Auch die Kinderolympiade war wieder sehr gut besucht.

2007:

In der Saison 2007/2008 wurde erstmals eine Damenfußballmannschaft gegründet. Trainer der Damen und Mädchen waren Christian Hanika, Christian Hartl und Johannes Ammon. Die Idee wurde beim Neujahrsempfang 2007 geboren. Die 1te Mannschaft belegt in der Saison 2006/2007 unter Trainer Alexander Koller den sechsten Platz, die 2te Mannschaft wurde in der B-Klasse Fünfter. Beim Kabarett war die Monaco-Bagage zu Gast. Wie in den Jahren zuvor wurde auch wieder die Kinderolympiade im Herbst in der Jos.-Manglkammer-Halle veranstaltet.

2008:

Die 1te Mannschaft belegte in der Saison 2007/2008 den dritten Platz in der Kreisklasse. Leider machte Trainer Alexander Koller nicht mehr weiter und so übernahm Martin Ostermeier das Traineramt. Die 2te Mannschaft erreichte in der B-Klasse den 4. Platz, die neu gebildeten Alten Herren der SG Abbach/Kapfelberg/Oberndorf erreichte Platz 6. Die neu gebildete Damenmannschaft wurde Vizemeister in der Damen-Privatliga. Neben der Kinderolympiade waren beim Kabarett die „Raith Schwestern und da Blaimer“ zu Gast. Für die Fußballer wurden die ersten Planungen für einen Anbau von Umkleidekabinen aufgenommen, die von der Jahreshauptversammlung lebhaft diskutiert worden sind, nachdem das Sportheim selbst saniert bzw. modernisiert werden müsste. 

2009:

Die 1te Mannschaft belegte in der Kreisklasse den 4. Platz, die zweite Mannschaft wurde unter Tobias Rauschendorfer Meister der B-Klasse, auf den Aufstieg in die A-Klasse hat die Mannschaft jedoch verzichtet. Die Damen belegten in der Privatliga einen guten 4. Platz von acht Mannschaften. Dei AH belegte einen 5. Platz. Die Kinderolympiade wurde ebenfalls wieder durchgeführt und im Stadl war in diesem Jahr die „Iberl-Bühne – Net um ein Fünferl eine Oral“ zu Gast. In der Jahreshauptversammlung wurde neben der Erweiterung des Sportheims um einen Kabinentrakt auch die Generalsanierung des Sportheims in einem Gesamtkonzept diskutiert. Die dabei auftretenden Kosten sind derzeit nicht aufzubringen.

2010:

Die 1te Mannschaft erreichte in der Kreisklasse den 7. Platz, leider hat Martin Ostermeier seine Trainerfunktion aufgegeben und wurde mit Walter Hoch ein Nachfolger gefunden. Die 2te Mannschaft belegte lediglich Platz 4, nahm aber, nachdem keiner der weiter oben platzierten Vereine die Relegationsspiele nicht wahrnehmen wollten, diese Chance wahr. Im Entscheidungsspiel wurde der TV Hemau II mit 3:2 bezwungen., ein Jahr nach der B-Klassenmeisterschaft den Aufstieg in die A-Klasse wahr. Die Damenmannschaft belegt den 4. Platz und die Alten Herren wieder den 6. Platz. Die Kinderolympiade war wieder fester Bestandteil des Vereinslebens und mit der legendären „Biermöslblosn“ konnte ein besonderes Schmankerl für den Kabarettabend gewonnen werden. 

 

Vereinsgeschichte von 2001 bis 20102023-11-15T14:03:39+01:00

Vereinsgeschichte von 1991 bis 2000

1991:
Im April 1991 wurde der Stadel geteert. Für die Einrichtung wurden 50 Biertischgarnituren angeschafft. Auch die Außenanlagen wurden mit der Errichtung des Kinderspielplatzes fertiggestellt. Anläßlich der Einweihung des Kinderspielplatzes wurde im Rahmen des Dorffestes ein Theaterstück unter der Leitung von Josef Gleixner und Johann Westermeier aufgeführt. Im Sportheim wurde ein Kühlraum eingebaut. Die erste Mannschaft spielte weiterhin mit mäßigem Erfolg in der C-Klasse. Im Jugendbereich spielten beim TV eine E1-, eine E2- und eine F-Jugendmannschaft. In der Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach spielten eine A-, eine C- und eine D-Jugend. Die C-Jugend wurde dabei wie die D-Jugend Meister in ihrer Gruppe, wobei die C-Jugend in die Kreisliga aufstieg. Auch das Kinderturnen der Gymnastikabteilung war immer gut besucht. Trotz vieler Aktivitäten konnte im ersten Anlauf kein Kandidat für das Amt des Vorsitzenden gefunden werden. Der Verein hatte am Ende des Jahres bereits 331 Mitglieder.

 

1992:
Das Dorffest wurde zum wiederholten Male an drei aufeinanderfolgenden Tagen ausgerichtet. Auch ein Theaterstück stand in diesem Jahr neben einem Preisschafkopfturnier auf dem Programm. Die erste Mannschaft spielte weiterhin in der C-Klasse und im Jugendbereich wurde die Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach im Bereich der D-Jugend aufgelöst – eine A- und eine C-Jugend spielten weiter in der SG. Unter der alleinigen Regie des TV spielten eine D11-, eine D7-, eine E- und eine F-Jugendmannschaft. Der Verein hatte insgesamt 350 Mitglieder. 

1993:
Das Dorffest wurde wiederum an drei aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen (1. Tag – Vatertagsfest, 2. Tag – Preisschafkopfturnier, 3. Tag – Weinfest). Die erste Mannschaft scheiterte knapp am Aufstieg. Im Jugendbereich gab es im Bereich der A-, B- und C-Jugend wieder eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach. Ansonsten spielten noch eine D11-, eine D7, eine E- und eine F1- und eine F2-Jugend beim TV Oberndorf. Die B-Jugend schaffte dabei den Aufstieg in die Kreisliga. Der Verein hatte bereits 379 Mitglieder.

1994:
Das Dorffest wurde zum letzten Mal an drei aneinanderfolgenden Tagen ausgetragen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden 36 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften geehrt. Im Jugendbereich spielten eine A-, eine B- und eine C-Jugend in einer Spielgemeinschaft, während unter der alleinigen Regie des TVO eine D-, eine E- und zwei F-Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnahmen. Der Mitgliederstand sank erstmals geringfügig auf 370 Mitglieder.

1995:
Nach mageren Jahren in der C-Klasse schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse. Im Bereich der Jugend spielten die A- und C-Jugend in einer Spielgemeinschaft – eine D11-, eine D7, eine E- und zwei F-Jugendmannschaften (32 Kinder in der F-Jugend) wurden alleine vom TVO betreut.

1996:
Die erste Mannschaft scheiterte knapp am Aufstieg in die A-Klasse. Im Bereich der Jugend kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem TSV Bad Abbach und dem SC Peising. Die Folge war, dass der TV Oberndorf sämtliche Jugendmannschaften unter der alleinigen Regie betreute – dazu gehörten eine B-, eine C-, zwei D-, eine E- und zwei F-Jugendmannschaften. Der Mitgliederstand stieg wieder auf 396 Personen.

1997:
Im „Stadel“ musste auf Grund der von der Gemeinde neu errichteten Ortskanalisation ein Kanalanschluss errichtet werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurde der Toilettenwagen durch einen Neubau ersetzt. Beim Sportheim wurde ein neuer Container für aufgestellt, der für die Aufbewahrung der Trainingsutensilien verwendet wird. Die erste Mannschaft spielte in der B-Klasse oben mit und im Jugendbereich spielten eine A-, zwei C-, eine D-, zwei E- und zwei F-Jugendmannschaften beim TV Oberndorf.

1998:
Die erste Mannschaft stieg wieder von der B-Klasse in die C-Klasse ab. Die Spielgruppen wurden neu eingeteilt und so wurde aus der C-Klasse nun die A-Klasse. Durch den Abgang fast der gesamten Mannschaft hatte man Probleme, überhaupt eine erste Mannschaft stellen zu können. Mit Florian Hüttinger wurde der bisher jüngste Trainer verpflichtet. Eine Reservemannschaft konnte nicht mehr gestellt werden. Im Jugendbereich wurde eine Fusion mit dem TSV Bad Abbach ab der D-Jugend vereinbart, die innerhalb des Vereins zu lebhaften Diskussionen führte, da viele Mitglieder der Meinung waren, dass die Betreuung des Jugendbereiches auch ohne eine Spielgemeinschaft möglich wäre. Ab der Saison 1997/1998 gehörten die A-, B-, C- und D-Junioren zur Spielgemeinschaft mit dem TSV, die E1-, E2-, F1-, F2- und F3-Junioren wurden weiterhin vom TV Oberndorf betreut.

1999:
Beim Sportheim mussten die marode gewordenen Spielgeräte beseitigt werden. Die verbliebenen Geräte wurden entsprechend saniert. Ebenso wurde eine neue Sportplatzabgrenzung mit Bandenwerbung angelegt. Die Fußballer schlossen die Saison mit Platz 10 ab. Im Jugendbereich spielten innerhalb der SG eine B-, eine C- und zwei D-Jugendmannschaften, während beim TVO noch zwei E-Jugend und zwei F-Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnahmen.

2000:
Für die Sportplatzbewässerung wurde ein Brunnen angelegt, um Wassergebühren einzusparen. Dazu wurde ein Brunnenschacht und für die Aufstellung der Pumpe eine eigene Hütte errichtet. Weiter wurde auch die beiden bestehenden Container ein Satteldach gesetzt. Die erste Mannschaft schloss die Saison mit einem fünften Platz in der A-Klasse ab. Im Jugendbereich stellte man innerhalb der SG eine B-, eine C- sowie zwei D-Jugendmannschaften. Die C-Jugend konnte dabei die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisklasse erreichen, die D-Jugend hielt nach einer Leistungssteigerung nach der Hallensaison die höchste Spielklasse (Kreisliga). Unter der Regie des TVO spielten weiterhin zwei E- und zwei F-Jugendteams. Der TV Oberndorf erstellte auch einen Internetseiten und ist seit Mai 2000 auch im Internet vertreten. Die Internetadresse lautet: https://www.turnverein-oberndorf.de.

 

Vereinsgeschichte von 1991 bis 20002023-11-15T14:03:21+01:00

Vereinsgeschichte von 1981 bis 1990

1981:
Nach dem Winter mußte innerhalb des ersten Halbjahres 1981 das Sportheim bezugsfertig und der Rasenspielplatz bespielbar sein, da im August schon die Punkterunde für die Fußballer begann. Nur durch den unermüdlichen Einsatz der zahlreichen Helfer gelang es, die Anlage in so schneller Zeit in Eigenleistung zu erstellen. Das erste Spiel des neugegründeten Vereins endete im DFB Pokalspiel gegen Oberhinkofen mit einem 6: 0 Sieg. In der zweiten Runde wurde Bad Abbach mit 1 : 0 ausgeschaltet. Erst in der 3. Runde schied der TV Oberndorf gegen die Bezirksligamannschaft Post SV Regensburg aus.

 

1982:
Am Vatertag dieses Jahres (20.05.1982) wurde der Sportplatz mit Sportheim eingeweiht. Pfarrer Felber segnete unsere Sportanlagen. Die Fußballmannschaft wurde im ersten Jahr Zweiter, punktgleich mit Neutraubling. Irn Entscheidungsspiel gegen Neutraubling und anschließend gegen Sallern siegten die Fußballer und schafften damit im ersten Jahr nach der Gründung den Aufstieg in die B-Klasse. Im Jugendbereich spielte beim TV Oberndorf eine B-Jugend-Mannschaft. Der Mitgliederstand betrug 1982 insgesamt 180 Mitglieder.

 

1983:
Im Jahr 1983 wurde zum ersten Mal der Oberndorfer Faschingszug mit Kinderfasching durchgeführt. Unter der Leitung von H. Gramm wurde im Jahre 1983 ein schöner Kinderspielplatz neben dem Sportplatz angelegt. In Eigenleistung konnte ein Kletterhaus, 3 Brettschaukeln, 1 Gondelschaukel, 1 Baumhaus, sowie eine Krokodilschaukel und Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Beim Ball des TV Obendorf schlug die Geburtsstunde des nun weit über die Grenzen hinaus bekannten “Bauernballetts” unter der Leitung von Maria Scheidler. Das für einen Faschingsball einstudierte Stück fand in der Öffentlichkeit so großen Anklang, dass bereits viele Auftritte in Bad Abbach, Regensburg und Kelheim erfolgten. Die Fußballer mussten ein Jahr nach dem Aufstieg wieder in den saueren Apfel des Abstiegs beißen. Auch in diesem Jahr konnte man wieder eine B-Jugend und zusätzlich eine D-Jugend-Mannschaft stellen.

Oberndorfer Bauernballett
 

Das Bauernballett bestand 1983 aus folgenden Personen (von links nach rechts): Klumpsen-Bauer, Kleinhäusler und Fretter (Schröppel Rupert); Emmeram der Landstreicher (Lang Willi); Boandlkramer-Loisl genannt, Totengräber von Oberndorf und Matting (Schröppel Alois); Koarl-Bauer, Austrags-Ökonom von Reichenstetten (Westermeier Hans); Ortsbekannter Heiratsschwindler (Schaller Rudolf; Sauhandler und Sauschneider dahier (Lange Dieter); Uhrmacher und Radlschlosser (Sattler Stefan); Pfarrhaushälterin von Sausthal (Scheidler Maria); Ortsbekannter Dorfmusikant und Lumpensammler (Reisinger Franz);“dMieze“, Schecksbräu von Deining, zweimal vorbestraft wegen Bierpantscherei (Knittl Johann); Alm-Hias, ehemals Hochzeitslader und Schmuser (Böckl Dieter); Austragsbauer vom Lamplhof (Zenger Alfred).

 

1984:
Die Fußballer konnten das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs nicht verwirklichen – man belegte am Ende den 5. Platz in der C-Klasse. Im Jugendbereich ging man bei der A-Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach ein. Im Bereich der C- und D-Jugend konnte der Verein jedoch eigene Mannschaften stellen.

1985:
Nach 2 Jahren in der C-Klasse schafften die Fußballer im zweiten Anlauf den Aufstieg in die B-Klasse. Außer der ersten Mannschaft spielte beim TV Oberndorf noch eine Reservemannschaft. Im Jugendbereich konnte man eine A-Jugend, eine C-Jugend und eine E-Jugend stellen. Zum Ende des Jahres 1984 hatte der Verein 254 Mitglieder. Auch die Damengymnastikabteilung war sehr aktiv. Unter der Leitung der Abteilungsleiterin Maria Scheidler trafen sich die Damen im Sportheim zu den Turnstunden. Eine Mädchengruppe trainierte ebenfalls im Kellergeschoss des Sportheimes.

1986:
Der TV Oberndorf wurde 60 Jahre alt. Zu diesem Anlass wurde vom 14.06. – 16.06.1986 ein Gründungsfest mit Fahnenweihe durchgeführt, zu dem alle Vereine der Großgemeinde Bad Abbach und der Umgebung eingeladen waren. Der Mitgliederstand betrug 271 Personen. Die erste Mannschaft musste zum wiederholten Male in die C-Klasse absteigen, während im Jugendbereich eine B- und eine E-Jugendmannschaft am Spielbetrieb teilnahmen.

1987:
Die Fußballer schafften den Wiederaufstieg in die B-Klasse. Im Jugendbereich spielten zwei E-Jugend- und eine B-Jugendmannschaft in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach. Der Oberndorfer Fasching wurde mit einem passenden Motto begangen und im Sportheim brach im Frühjahr ein Brand aus, der auf eine Überhitzung eines Heizgerätes zurückzuführen war. Der Sachschaden betrug ca. 10.000 DM, da eine Matte und der Teppichboden zerstört wurden und mehrere Räume wegen des Rußes renoviert werden mussten.

1988:
Im Jahr 1988 wurde erstmals zusammen mit dem TSV Bad Abbach der Sportlerball im Kurhaus veranstaltet. Im März des selben Jahres wurde das Dachgeschoss des Sportheimes in Eigenleistung ausgebaut und so konnte zum ersten Male von der Damengymnastikabteilung das Weinfest abgehalten werden. Die erste Mannschaft musste zum wiederholten Male von der B-Klasse in die C-Klasse absteigen. Im Jugendbereich konnte man zwei E-Jugendmannschaften stellen. Im Jahr 1988 wurde auch mit dem Abbruch und Aufbau des Zirngibl-Stadels in Bad Abbach begonnen, der dann in Oberndorf am alten Sportplatz wieder aufgebaut wurde. Der Verein hatte damals bereits 297 Mitglieder.

1989:
Die Arbeiten am „Hanselbergstadel“ zogen sich dabei von August 1988 bis Mitte des Jahres 1989 hin. Trotzdem konnte bereits 1989 das Vatertagsfest im „Hanselbergstadel“ ausgerichtet werden. Die erste Mannschaft schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die B-Klasse. Im Jugendbereich stellte man in einer Spielgemeinschaft insgesamt sechs Jugendmannschaften (A-, C-, D-, E1-, E1- und F-Jugend). Für ein besonderes “Highlight” sorgte das Bauernballett. Am Rosenmontag wurde ein Auftritt, welcher im Kurhaus Bad Abbach stattfand, in der Sendung Blickpunkt Sport ausgestrahlt.

1990:
Der Sportlerball war wieder gut besucht. Für den „Hanselbergstadel“ wurde ein Toilettenwagen angeschafft und entsprechend ausgebaut. Die erste Mannschaft spielte weiterhin in der B-Klasse. Im Jugendbereich gab es in der A-, C- und D- Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach. Im Übrigen spielten noch eine E- und F-Jugend beim TV.

 

Vereinsgeschichte von 1981 bis 19902023-11-15T14:02:53+01:00

Vereinsgeschichte von 1965 bis 1980

1965/1966:
“Wir wollen einen Sportverein!” kann man der Schulchronik der Grund- und Hauptschule Oberndorf entnehmen. Weiter heißt es: “Der Turnverein Oberndorf besteht nach den Aussagen alter Sportler seit 1926 – aber er ist seit Kriegsende in einen “Dornröschen-Schlaf” gefallen. Die Schulleitung Oberndorf ist dabei – und bereits seit Jahren bemüht – den ruhenden Turnverein zu aktivieren. Sie wird in ihren Bemühunen durch Bürgermeister, Gemeinderat, Schützenverein und Gemeindebürger tatkräftig unterstützt.” Um dieses Vorhaben zu untermauern, wurde vom damaligen Oberlehrer Heinz Sauer ein Fußballspiel Väter gegen Söhne organisiert, dass die Söhne souverän mit 5:1 gewannen. Dabei musste erst ein Fußballplatz hergerichtet und auch die beiden Tore erst zusamemgenagelt werden. Der Erlös aus dem Spiel wurde zur Beschaffung von Sportgeräten verwendet.

1969 – 1977:
Nach 31jähriger Pause wurde der Turnverein Oberndorf am 20.12.1969 wieder ins Leben gerufen. Der damalige und inzwischen verstorbene Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Oberndorf, Herr Ernst Gassner sen., hatte die Initiative ergriffen und die Sportanhänger in die Gaststätte Berghammer eingeladen. Im gleichen Jahr konnte Maria Scheidler (nunmehr Vereinsvorsitzende), für den TV Oberndorf startend, einen Kreisrekord für den Kreis Kelheim aufstellen und zwar im 600 m-Lauf in der Zeit 02:06,30 Minuten. Eine originelle Einladung taucht aus dem Jahre 1976 auf, in der die Mitglieder zu einer maskierten Turnstunde eingeladen wurden, die zugleich als Generalversammlung galt. Nach dem Verkauf des Schulgebäudes mit der Turnhalle an die Fa. Pauli wurde es still im Vereinsleben des TV Oberndorf. Im Jahre 1977 wurde dann erstmals das Dorffest am Vatertag ausgerichtet.

1978:
 Im Jahre 1978 war erstmals von den Fußballern die Rede, die auf Anhieb die erste Marktmeisterschaft der Großgemeinde Bad Abbach nach der Gebietsreform gewannen. In das selbe Jahr fiel die Durchführung des ersten Vatertagsfestes, welches nun zu einer festen Institution in Oberndorfer Festkalender geworden ist.

1979:
Die Fußballer machten im Jahre 1979 nochmals auf sich aufmerksam, als sie nochmals die Marktmeisterschaft erringen konnten. Der Mitgliederstand belief sich im Jahre 1979 auf 79 Personen. Zur Generalversammlung am 19.01.1979 wurde Herr Philipp vom BLSV eingeladen, um die Punkte über die Aufstellung und Anmeldung einer Fußball-Abteilung zu erläutern.

1980:
Im Jahre 1980 begann der TV Oberndorf mit dem Bau des Rasenspielfeldes und mit dem Kellergeschoss des Sportheimes.
 

Vereinsgeschichte von 1965 bis 19802023-11-15T14:02:36+01:00

Vereinsgeschichte von 1926 bis 1938

1926 bis 1928:
Es war am 01.05.1926 als sich in der Brauerei Berghammer 21 Bürger versammelten und einen Turnverein gründeten. Wie schon aus dem Namen „Turnverein“ hervorgeht, wurde zur damaligen Zeit mehr auf das Turnen und Laufen Wert gelegt.

Von unserem heutigen Volkssport Fußball war zu dieser Zeit noch nicht so sehr die Rede. Wie aus unserer Chronik hervorgeht, wurden zu dieser Zeit nur gelegentlich Fußballspiele gegen Nachbar-Ortschaften ausgetragen.

 

Fußballmannschaft aus den Gründertagen

 

Die Turner standen in dieser Zeit in unserer Gemeinde im Mittelpunkt.

Unser Verein, der TV Oberndorf, war zur damaligen Zeit eine Hochburg der Turner. Nur vier Vereine aus dem niederbayerischen Raum waren beim Turngau Oberpfalz vertreten. Diese Vereine waren, der TV Bad Abbach, der TV Kelheim, der TV Abensberg und der TV Oberndorf.

Der Turngau Oberpfalz 111 wurde am 02.05.1897 in Regensburg gegründet. Es war auch der sogenannte „Donaugau“. Bei der Gründung gab es nur 6 Turnvereine. Bei der Gründung unseres Vereins waren bereits 20 Vereine gemeldet. Im Turngau Oberpfalz 111 vereinten sich zu dieser Zeit 2580 Mitglieder.

Nach der Gründung des Turnvereins befaßte man sich bei den Verantwortlichen mit dem Kauf eines geeigneten Platzes, um die turnerischen Übungen ausführen zu können.

Nach der vorliegenden Zeichnungsliste wurde bei den Abbacher Geschäftsleuten für den Ankauf des Grundstückes um Geldspenden nachgefragt. Folgende Geschäftsleute spendeten für den Grundstückskauf: Brauerei Zirngibl (100 RM), Kötterl Xaver (20 RM), Seidl Hans (10 RM), Blank Ludwig (10 RM), Mayer (10 RM), Aubele Gg. (2 RM), Karl (2 RM), Hengge (5 RM). Der Mitgliedsbeitrag betrug 0,20 RM pro Monat.

In der Winterzeit 1928 wurde das erste Theaterstück des TV gespielt. Es handelte sich um das Stück „Der böse Geist Lumpazivagabundus“. Der Reinerlös wurde zur Tilgung einer Schuld von 300 RM verwendet.
 

1929 – 1932:
Am 24. und 25.08.1929 waren dann die ganz großen Tage in Oberndorf, denn da wurde der neue Turnplatz eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Am Samstag, den 24.08.1929 war am Abend um 20 Uhr Empfangsabend mit Streichkonzert in der Brauerei Berghammer und um 21 Uhr Kampfrichtersitzung.

Am Sonntag war folgendes Programm:

1/2 6 Uhr: Weckruf

7 Uhr: Beginn der Wettkämpfe

1/2 11 Uhr: Festgottesdienst am Turnplatz anschließend Einweihung des neuen Turnplatzes und Fahnenbänderverleihung

12 – 1/2 2 Uhr: Mittagspause

2 Uhr: Festzug

3 Uhr: Allgemeine Freiübungen und Schauturnen am Turnplatz

4 Uhr: Stromschwimmen (in der Donau) für Turnerinnen und Jungturner

5 Uhr: Entscheidungsläufe

6 Uhr: Preisverleihung

Es wurden folgende Disziplinen auf dem neuen Turnplatz gezeigt: Reck, Barren, Pferd, Freiübungen, Weitsprung, 100 m, 75 m und 50 m Lauf, Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung.

Außerdem war noch ein Geländelauf über 800 und 1500 m, sowie die Disziplin „Stromschwimmen“ auf dem Programm. Die Strecke betrug für Turner 3000 m, für Turnerinnen 2000 m und für Jugendturner 1000 m. Nagelschuhe durften bei den Läufen nicht getragen werden.

Der Festbeitrag betrug damals für Aktive 1 RM, für Jugend 0,50 RM; Knaben waren frei.

Turnerriege bei der Sportplatzeinweihung

 

Für dieses Fest wurde damals der noch heute in Gebrauch befindliche Wimpel angeschafft. Auf der einen Seite befindet sich die Oberndorfer Dorfkirche, auf der anderen Seite die Aufschrift ”Turnverein Oberndorf, Gau Oberpfalz 111″. Der Wimpel war handgestickt und reich mit Gold verziert. Als Wimpelstange diente ein Speer.

Die ganzen Jahre hindurch war man eifrig bei Wettkämpfen in nah und fern. Man beteiligte sich an Wettkämpfen wie Waldläufe, turnerische Übungen, Läufen, Zielwerfen, Hindernisläufe usw.

Beim 5. Gauwaldlauf auf der westlichen Höhe von Etterzhausen siegte Knittl Albert, TV Oberndorf, über 5.000 m in der sensationellen Zeit von 15:17,40 Minuten. Die Tageszeitungen aus der damaligen Zeit hatten folgenden Wortlaut: „Der Geländelauf war schwierig und führte durch die Waldungen oberhalb der „Räuberhöhle“ dahin. Mit staunenswerter Überlegenheit sicherte sich Albert Knittl (Oberndorf) die Gaumeisterschaft vor seinen vielen Mitbewerbern.“

Es schlossen sich noch viele solcher Leistungen an. Man darf ebenfalls die hervorragenden Leistungen der anderen Turner und Läufer nicht vergessen. Höhepunkte waren die Vereinswettkämpfe des TV Bad Abbach, TV Saal/Do. und des TV Oberndorf.

Viele Urkunden liegen aus diesen Wettstreiten mit den beiden Ortschaften noch in unseren Händen.

Anlässlich der Sportplatzeinweihung beim TV Bad Abbach am 07.08.1932 konnte die Mannschaft des TV Oberndorf in der olympischen Staffel den 1. Preis erringen. Man hatte in dieser Zeit nicht nur schöne, sondern manchmal auch ganz schlechte Zeiten zu durchleben.

Was vor allen Dingen in dieser Zeit fehlte, war das nötige Geld. Mit Stundungen rettete man sich von Jahr zu Jahr.

1933 – 1937:
Das Jahr 1933 begann mit der Aufstellung der Deutschen Turnerwehr. Alle 17 bis 21jährigen Turner der gemeldeten Turnvereine wurden in Turnerwehrriegen zusammengefasst. Für die Turner war das Turnen somit keine freiwillige Angelegenheit mehr, sondern es war Pflicht. Im Jahre 1933 wurde die Deutsche Turnerschaft als Verband aufgelöst, es wurde der .neue Bund „Reichsbund für Leibesübungen“ in München gegründet.

1938:
Mit Schreiben des Amtsgerichts Kelheim wurde am 07.10.1938 dem Turnverein Oberndorf die Rechtsmäßigkeit entzogen. Der Verein war somit aufgelöst.

 

Vereinsgeschichte von 1926 bis 19382023-11-15T14:02:14+01:00
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