Dorfgeschichte – Herrenhaus

Eines der größten Häuser in Oberndorf ist das „Herrenhaus“. Dieses trug noch bis vor kurzem ein kleines Türmchen, in dem eine Glocke hing. Dieses Haus gehörte, wie früher so ziemlich das ganze Dorf, zum Kloster Prüfening. Bis zur Säkularisation (d. h. Einziehung geistlicher Güter) um 1803 lebten in diesem Haus Fraters aus dem Kloster Prüfening, die alle anfallenden Arbeiten eines dazugehörigen, größeren landwirtschaftlichen Anwesens bewältigten.

Herrenhaus
Dorfgeschichte – Herrenhaus2008-03-28T22:44:40+01:00

Dorfgeschichte – Umgebung

Denn drüberhalb der Donau lagen die ebenfalls seit Jahrhunderten bekannten Orte, wie der Sitz Gundelshausen (Gut Gunderichshausen). Unterhalb liegt Lohstadt, ehemals eine Grundherrschaft, die „Stätte am Eichwald“ gehörte um 1690 zum Kloster Prüfening. Donauaufwärts war der Edelsitz Poikam („Buickheim“), der schon um 850 hochstiftliches Regensburger Lehen darstellte. Hoch auf dem Berge ist Kapfelberg, der Herrensitz. Ehemals war der Sitz eine Hofmark mit einem Schloß, wo schon 1391 ein bischöflicher regensburgischer Amtshof genannt wird.

Nähere Informationen über Oberndorf in den folgenden Jahrhunderten gibt es nicht, das heißt, dass bei genauen Nachforschungen doch verschiedene Aufzeichnungen gefunden werden könnten. Aufzeichnungen der Pfarrei gibt es bis zum Ende des 30jährigen Krieges keine. Sie dürften in den Kriegswirren verloren gegangen sein. Es ist zwar bekannt, dass an den Hängen noch Wein angebaut wurde. In den Pfarrbüchern ist die Berufsbezeichnung als “Weinzierl” angegeben.

 

Dorfgeschichte – Umgebung2008-03-28T22:42:00+01:00

Dorfgeschichte – Kaisermord zu Bamberg

Oberndorf ist durch ein Ereignis aus der Bedeutungslosigkeit herausgehoben worden, das jedoch zu den schwärzesten Kapiteln der deutschen Geschichte zählt. Es ist der Kaisermord zu Bamberg, den Pfalzgraf Otto VIII. von Wittelsbach am 21. Juni des Jahres 1208 vollbracht hat.

Pfalzgraf Otto VIII. war ein unvergleichlicher Krieger und so begleitete er seinen Kaiser „Philip von Schwaben“, auf vielen Kriegszügen, wobei er die Liebe und Achtung seines Herrn gewann. Die Zuneigung wuchs so stark an, dass der Kaiser ihm seine Tochter „Beatrix“ zur Ehe versprach. Der Pfalzgraf Otto VIII. war aber auch ein jähzorniger, harter Mann, der, einmal in Zorn geraten, nicht mehr Herr seiner selbst war.

Bezeichnend für seine Gewalttätigkeit war, dass er niemals ohne Strick im Gürtel ausritt, um etwaige Übeltäter, die ihm in den Weg kamen, sogleich eigenhändig aufknüpfen zu können. Als der Kaiser Philipp diese Gemütsart erkannte, nahm er sein Versprechen wegen der Verheiratung seiner Tochter unter einem entsprechenden Vorwand wieder zurück. Als Kaiser Philipp seine Zusage bezüglich seiner Tochter Beatrix zurückgenommen hatte, wollte sich Pfalzgraf Otto VIII. um die schlesische Herzogstochter Gertrud bewerben.

Hierzu bat er den Kaiser um ein Empfehlungsschreiben. Kaiser Philipp kam dadurch in Verlegenheit, da er die Bitte des Pfalzgrafen nicht abschlagen wollte, andererseits jedoch keine günstige Beurteilung über ihn zu geben vermochte. Da glaubte sich der Kaiser mit Hilfe eines fingierten Empfehlungsschreibens aus der Schlinge zu ziehen. Er ließ dem Pfalzgrafen, der des Lesens unkundig war, einen zu seinen Gunsten lautenden Brief vorlesen, bemerkte aber, dass er ihn unterschreiben müsse und durch einen Sekretär noch siegeln noch siegeln lasse. Zu diesem Zwecke begab er sich in ein Nebenzimmer. Nach kurzer Zeit kam er zurück und übergab den nun versiegelten Brief mit allen Zeichen des Wohlwollens an den Pfalzgrafen.

Doch Pfalzgraf Otto hatte Verdacht geschöpft, da er eine dunkle Stelle im Brief durchscheinen sah, die er vorher nicht bemerkt hatte. Am Abend öffnete er auf seiner Reise den Brief. Ein Freund bestätigte seine Befürchtungen.

Voll Wut und Hass ritt er in der Nacht noch zurück, um blutige Rache am Kaiser zu nehmen. Es war der 21. Juni 1208 und der Kaiser feierte an diesem Tag die Vermählung seiner Nichte. In den Nachmittagsstunden pflegte der Kaiser, umgeben von wenigen Vertrauten, an diesem Tage waren dies Bischof Konrad III. und der Truchseß Heinrich von Wahlburg, der Ruhe.

Da stürzte plötzlich Pfalzgraf Otto in das Gemach und in seiner rechten Hand blitzte das blanke Schwert. Wie oft hatte er mit diesem den Kaiser durch seine Fechtkünste ergötzt! – Jedoch hier, im trauten Gemach, rief ihm der Kaiser barsch zu: „Steck dein Schwert ein, mich gelüstet heute nicht nach solcher Gaukelei“. Doch der Pfalzgraf schrieh wütend: “Spiel gibt es jetzt auch nicht!” und wütend hieb er dem Kaiser die Schlagader durch. Der nächste Streich traf den Truchseß tief in´s Knie. Durch die allgemeine Verwirrung konnte der Mörder flüchten, während Phillips Leben mit dem verströmenden Blut dahinschwand.

Nach der Untat irrte der Pfalzgraf Otto VIII. von Ort zu Ort. Über ihn und seine Helfer war von Kaiser Otto IV., einem bisherigen Gegner Phillips und sein nunmehriger Nachfolger, die Acht ausgesprochen worden. Den Pfalzgrafen spürten die kaiserlichen Häscher ein dreiviertel Jahr später, im März 1209, an der Donau auf. Er hatte sich hier in eine seiner Burgen zurückgezogen.

Er wurde im Burgstall Oberstrang in Oberndorf gestellt und vom Reichsmarschall von Kahlen, nach anderen von Heinrich von Pappenheim durch viele Wunden getötet. Den abgehauenen Kopf schleuderte man in die Donau, den blutigen Rumpf ließ man liegen.

Mönche aus dem Kloster Indersdorf in Oberbayern, welches der Ahnherr des Getöteten gestiftet und mit reichen Schenkungen ausgestattet hatte, schafften den Leichnam in einem gutausgepichten Fass zu ihrem Kloster. Dort wurde sie in einem unterirdischen Kellergewölbe aufbewahrt. Erst im Jahre 1217 wurde er neben seinen Ahnen in der Klostergruft beigesetzt, nachdem es dem Probst Friedrich zusammen mit Herzog Ludwig gelang, die Lossprechung des Geächteten vom Kirchenbann zu erreichen. Die Leiche wurde mit großem Prunk unter Teilnahme vieler Persönlichkeiten beigesetzt.

Es darf angenommen werden, dass die Kirche in Oberndorf als Sühnekirche von den Angehörigen des Pfalzgrafen errichtet wurde, um die Lossprechung aus dem Kirchenbann zu erwirken. Der Nachfolger des ermordeten Kaisers Philipp, der Welfe Otto IV., ließ durch den Vetter des Geächteten, den Herzog Ludwig dem Kelheimer, die beiden Burgen bis auf den Grund zerstören (1208).

Und nie mehr wurden die geschleiften Burgen wieder aufgebaut. Gewiss bestand auch um diese Zeit bereits ein Donauübergang in Oberndorf, sei es als Furt oder in der Form einer Fähre.

 

Dorfgeschichte – Kaisermord zu Bamberg2008-03-28T22:40:19+01:00

Dorfgeschichte – Kirche

Das Dorf zwischen Donau und Juraberge zeichnet sich nicht nur durch seine historische Bedeutung aus, es bietet auch dem Kunsthistoriker so manchen seltenen Schatz. Vor allem ist es die Kirche, die schon um etwa 1250 entstanden sein dürfte, die mit ihren eigenartigen Formen des Übergangs vom romanischen zum gotischen Baustil den Betrachter anzieht und fesselt. 1713 ist der heutige Hochaltar errichtet und etwas zurückversetzt worden. Einer Sage nach soll hinter dem Altar früher ein Denkstein „im Bezuge auf das traurige Ereignis um Pfalzgraf Otto VIII.“ sich befunden haben. 1713 soll nun dieser zu Grunde gegangen, oder aber auch durch die Zurücksetzung des Altars nur unzugänglich gemacht worden sein. An der Innenseite der Friedhofsmauer befindet sich rechts neben dem Eingang ein steinerner Christuskopf. Er wird immer wieder mit dem Ereignis um Pfalzgraf Otto VIll. in Verbindung gebracht und war in früheren Zeiten in der Kirche links vom Altar eingemauert.

Oberndorfer Dorfkirche

 

Im Jahre 1954 sind hier von dem jahrzehntelang in Oberndorf lebenden Kunstmaler Otto Baumann herrliche Fresken eines alten unbekannten Prüfeninger Meisters freigelegt worden. In der Gemarkung Oberndorf standen zwei frühmittelalterliche Burgställe, Oberstrang und Niederstrang. Unter Burgstall ist eigentlich die Stelle zu verstehen, wo eine Burg gebaut wurde; später bedeutete das Wort „Burg eines niederen Adeligen“. Diese beiden Burgen werden etwa das Aussehen der Abbacher Burg gehabt haben, jedoch in der Anlage kleiner. Oberstrang und Niederstrang befanden sich bis zuletzt im Besitze des Pfalzgrafen Otto VIII.

 

Dorfgeschichte – Kirche2008-03-28T22:37:15+01:00

Oberndorfer Bauernballett

Seit 1983, genauer seit dem Faschingsball des TV Oberndorf im Februar 1983, existiert das Oberndorfer Bauernballett – eine Bereicherung für jede Veranstaltung.

Ja, das Oberndorfer Bauernballett ist nicht „nur“ in Oberndorf aktiv, zahlreiche Auftritte in der näheren und weiteren Umgebung machen den Ort Oberndorf weit über seine Grenzen hinaus bekannt.


  

Heinz Köppendorfer vom Bayerischen Rundfunk war vom Auftreten des Bauernballetts anlässlich eines Kuraufenthaltes in Bad Abbach begeistert. Kurz darauf trat das Bauernballett sogar im Fernsehen bei Blickpunkt Sport auf.

Das Oberndorfer Bauernballett mit Heinz Köppendorfer

 

Das Bauernballett soll bei Ihnen auftreten?

Kein Problem, Sie brauchen sich nur unter der nachfolgend genannten Kontaktadresse melden:

Familie Gerhard Reil
Ahornweg 6
Peising
93077 Bad Abbach
Telefon: 09405/5872
email: Marianne@Fam-Reil.de

Oberndorfer Bauernballett2008-03-27T19:34:08+01:00

Lage

Oberndorf ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Bad Abbach im Landkreis Kelheim, malerisch eingebettet zwischen der Donau, den Oberndorfer Hängen und dem „Hanslberg“.

 

Lage2008-03-27T19:04:49+01:00

Weinfest 2008 – D´Raith Schwestern und da Blaimer

Samstag, 03.05.2008 – 20:00 Uhr

Karten im Vorverkauf gibt es hier:

Mode-Sport Hartl in Oberndorf, Brauereigasthof Berghammer in Oberndorf, Haar Schmuck in Bad Abbach, Bäckerei Müller in Bad Abbach, Kurverwaltung Bad Abbach

und auf der Homepage von
http://www.oberndorf-donau.de
Hier geht´s direkt zum Kartenvorverkauf.
Die Bestuhlung des Hanslbergstadls finden Sie hier als PDF-Dokument.

Mehr zu den Raith Schwestern finden Sie unter www.wirtshauslieder.de

Weinfest 2008 – D´Raith Schwestern und da Blaimer2023-11-23T06:19:03+01:00

Vorstandschaften von 2001 bis 2013

2010-2013:

Erster Vorstand: Manfred Hartl
Zweiter Vorstand: Georg Brunner
Kassier: Franz Geroldinger
Schriftführer: Ernst Gassner
Abteilungsleiterin Breitensport: Bettina Rötzer
Abteilungsleiter Fußball: Roland Weitzer
Fußballjugendleiter: Michael Nüßle
Kassenprüfer: Peter Dürmeier und Georg Reil
Fahnenträger: Matthias Weiß
Vereinsjugendleiter: Peter Reil
Platzkassierin: Johanna Lange

2007-2010:

Erster Vorstand: Maria Scheidler
Zweiter Vorstand: Georg Brunner
Kassier: Franz Geroldinger
Schriftführer: Ernst Gassner
Abteilungsleiterin Damengymnastik: Anna Bierek
Abteilungsleiter Fußball bis 04/2008: Alois Schröppel jun.
Abteilungsleiter Fußball ab 05/2008: Roland Weitzer, Andreas Geroldinger und Christoph Gleixner
Fußballjugendleiter: Peter Reil
Vereinsjugendleiter: Johannes Reil
Kassenprüfer: Helmut Gahr und Stefan Sattler
Fahnenträger: Thomas Steil

2004-2007:

Erster Vorstand: Maria Scheidler
Zweiter Vorstand: Georg Brunner
Kassier: Franziska Schröppel
Schriftführer: Ernst Gassner
Abteilungsleiterin Damengymnastik: Anna Bierek
Abteilungsleiter Fußball: Alois Schröppel jun.
Fußballjugendleiter: Peter Reil
Vereinsjugendleiter: Tobias Rauschendorfer
Kassenprüfer: Helmut Gahr und Stefan Sattler
Vereinswirt: Josef Knittl
Platzkassier: Josef Knittl

2001-2004:

Erster Vorstand: Maria Scheidler
Zweiter Vorstand: Georg Brunner
Kassier: Franziska Schröppel
Schriftführer: Ernst Gassner
Abteilungsleiterin Damengymnastik: Anna Bierek
Abteilungsleiter Fußball: Alois Schröppel jun.
Fußballjugendleiter: Peter Reil
Vereinsjugendleiter: Tobias Rauschendorfer
Kassenprüfer: Helmut Gahr und Stefan Sattler
Fahnenträger: Andreas Geroldinger
Vereinswirt: Josef Knittl
Platzkassier: Josef Knittl

Vorstandschaften von 2001 bis 20132023-11-14T15:21:33+01:00

Vorstandschaften von 1991 bis 2000

1998-2000:

Erster Vorstand: Maria Scheidler
Zweiter Vorstand: Ludwig Hermann
Kassier: Franziska Schröppel
Schriftführer: Ernst Gassner
Abteilungsleiterin Damenturnen: Anna Bierek und Maria Geroldinger
Abteilungsleiter Fußball: Stefan Sattler und Alois Schröppel jun.
Fußballjugendleiter: Peter Reil
Vereinsjugendleiter: Georg Brunner

1995-1997:

Erster Vorstand: Maria Scheidler
Zweiter Vorstand: Manfred Hartl
Kassier: Franziska Schröppel
Schriftführer: Ernst Gassner
Abteilungsleiterin Damenturnen: Anna Bierek und Agnes Rauschendorfer
Abteilungsleiter Fußball: Dieter Böckl und Rudolf Schaller
Fußballjugendleiter: Dieter Böckl und Peter Reil
Vereinsjugendleiter: Georg Reil

1993-1994:

Erster Vorstand: Johann Westermeier jun.
Zweiter Vorstand: Manfred Hartl
Erster Kassier: Johann Gleixner
Zweiter Kassier: Rosef Reil
Schriftführer: Ernst Gassner
Beisitzer: Dieter Lange und Georg Reil
Abteilungsleiterin Damenturnen: Anna Bierek und Maria Scheidler
Abteilungsleiter Fußball: Dieter Böckl und Rudolf Schaller
Fußballjugendleiter: Johann Berghammer und Georg Reil

1991-1992:

Erster Vorstand: Johann Westermeier jun.
Zweiter Vorstand: Manfred Hartl
Erster Kassier: Johann Gleixner
Zweiter Kassier: Rosef Reil
Schriftführer: Josef Gleixner jun.
Beisitzer: Roland Weitzer und Georg Reil
Abteilungsleiterin Damenturnen: Anna Bierek und Maria Scheidler
Abteilungsleiter Fußball: Dieter Böckl und Helmut Moskwa
Fußballjugendleiter: Johann Berghammer und Anton Bierek

Vorstandschaften von 1991 bis 20002023-11-14T14:55:52+01:00

Vorstandschaften von 1974 bis 1982

1981-1982:

Erster Vorstand: Ernst Gassner sen.
Zweiter Vorstand: Johann Westermeier jun.
Erster Kassier: Josef Fuchs
Zweiter Kassier: Johann Lederer
Schriftführer: Dieter Böckl
Beisitzer: Johann Westermeier und Alois Schröppel jun.
Abteilungsleiterin Damenturnen: Maria Scheidler
Abteilungsleiter Breitensport: Ernst Gassner jun.
Abteilungsleiter Fußball: Alfred Zenger und Johann Gleixner
Jugendleiter: Willi Weitzer

1980:

Erster Vorstand: Ernst Gassner sen.
Zweiter Vorstand: Johann Westermeier jun.
Kassier: Josef Fuchs
Schriftführer: Dieter Böckl
Beisitzer: Johann Westermeier und Alois Schröppel jun.
Abteilungsleiter Breitensport: Ernst Gassner jun.
Abteilungsleiter Fußball: Alfred Zenger
Jugendleiter: Willi Weiter

1979-1980:

Erster Vorstand: Ernst Gassner sen.
Zweiter Vorstand: Johann Lederer
Kassier: Willi Lange
Schriftführer: Karl Rauschendorfer
Beisitzer: Hans Gleixner und Gerlinde Ebentheuer
Abteilungsleiter Fußball: Willi Lange

1974-1975:

Erster Vorstand: Ernst Gassner sen.
Zweiter Vorstand: Karl Vocht
Kassier: Willi Lange
Schriftführer: Heinz Sauer
Beisitzer: Hans Gleixner und Gerlinde Ebentheuer

Vorstandschaften von 1974 bis 19822023-11-14T14:11:28+01:00

Vorstandschaften von 1926 bis 1972

1971 – 1972:
Erster Vorstand: Ernst Gassner sen.
Zweiter Vorstand: Karl Vocht
Kassier: Willi Lange
Schriftführer: Monika Berghammer
Beisitzer: Hans Gleixner und Gerlinde Ebentheuer
Abteilungsleiterin Damenturnen: Rosalie Spanner
Jugendleiterin: Monika Berghammer

1969-1970:
Erster Vorstand: Ernst Gassner sen.
Zweiter Vorstand: Ernst Neuberger
Kassier: Willi Lange
Schriftführer: Berta Berghammer
Beisitzer: Karl Rauschendorfer und  Christian Berghammer
Abteilungsleiterin Damenturnen: Rosalie Spanner
Abteilungsleiter Herrenturnen: Ernst Gassner jun.
Jugendleiterin: Johann Gleixner

1931-1938:
Vorstand: Josef Ernst
Kassenwart: Joseph Gleixner
Schriftwart: Ernst Ernst
Beisitzer: Christian Berghammer sen.
Jugendleiter: Ernst Ernst
Turnwart: Christian Berghammer jun.
Gerätewart: Ludwig Fänderl
Vereinsdiener: Hans Knittl

1926-1930:
Vorstand: Franz Ernst
Kassenwart: Joseph Gleixner
Schriftwart: Ernst Ernst
Beisitzer: Josef Dießinger
Turnwart: Christian Berghammer jun.
Gerätewart: Albert Öller
Vereinswart: Albert Öller
Vereinsdiener: Joseph Gleixner

Vorstandschaften von 1926 bis 19722023-11-14T13:56:38+01:00

Vereinsgeschichte von 1991 bis 2000

1991:
Im April 1991 wurde der Stadel geteert. Für die Einrichtung wurden 50 Biertischgarnituren angeschafft. Auch die Außenanlagen wurden mit der Errichtung des Kinderspielplatzes fertiggestellt. Anläßlich der Einweihung des Kinderspielplatzes wurde im Rahmen des Dorffestes ein Theaterstück unter der Leitung von Josef Gleixner und Johann Westermeier aufgeführt. Im Sportheim wurde ein Kühlraum eingebaut. Die erste Mannschaft spielte weiterhin mit mäßigem Erfolg in der C-Klasse. Im Jugendbereich spielten beim TV eine E1-, eine E2- und eine F-Jugendmannschaft. In der Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach spielten eine A-, eine C- und eine D-Jugend. Die C-Jugend wurde dabei wie die D-Jugend Meister in ihrer Gruppe, wobei die C-Jugend in die Kreisliga aufstieg. Auch das Kinderturnen der Gymnastikabteilung war immer gut besucht. Trotz vieler Aktivitäten konnte im ersten Anlauf kein Kandidat für das Amt des Vorsitzenden gefunden werden. Der Verein hatte am Ende des Jahres bereits 331 Mitglieder.

 

1992:
Das Dorffest wurde zum wiederholten Male an drei aufeinanderfolgenden Tagen ausgerichtet. Auch ein Theaterstück stand in diesem Jahr neben einem Preisschafkopfturnier auf dem Programm. Die erste Mannschaft spielte weiterhin in der C-Klasse und im Jugendbereich wurde die Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach im Bereich der D-Jugend aufgelöst – eine A- und eine C-Jugend spielten weiter in der SG. Unter der alleinigen Regie des TV spielten eine D11-, eine D7-, eine E- und eine F-Jugendmannschaft. Der Verein hatte insgesamt 350 Mitglieder. 

1993:
Das Dorffest wurde wiederum an drei aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen (1. Tag – Vatertagsfest, 2. Tag – Preisschafkopfturnier, 3. Tag – Weinfest). Die erste Mannschaft scheiterte knapp am Aufstieg. Im Jugendbereich gab es im Bereich der A-, B- und C-Jugend wieder eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach. Ansonsten spielten noch eine D11-, eine D7, eine E- und eine F1- und eine F2-Jugend beim TV Oberndorf. Die B-Jugend schaffte dabei den Aufstieg in die Kreisliga. Der Verein hatte bereits 379 Mitglieder.

1994:
Das Dorffest wurde zum letzten Mal an drei aneinanderfolgenden Tagen ausgetragen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden 36 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften geehrt. Im Jugendbereich spielten eine A-, eine B- und eine C-Jugend in einer Spielgemeinschaft, während unter der alleinigen Regie des TVO eine D-, eine E- und zwei F-Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnahmen. Der Mitgliederstand sank erstmals geringfügig auf 370 Mitglieder.

1995:
Nach mageren Jahren in der C-Klasse schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse. Im Bereich der Jugend spielten die A- und C-Jugend in einer Spielgemeinschaft – eine D11-, eine D7, eine E- und zwei F-Jugendmannschaften (32 Kinder in der F-Jugend) wurden alleine vom TVO betreut.

1996:
Die erste Mannschaft scheiterte knapp am Aufstieg in die A-Klasse. Im Bereich der Jugend kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem TSV Bad Abbach und dem SC Peising. Die Folge war, dass der TV Oberndorf sämtliche Jugendmannschaften unter der alleinigen Regie betreute – dazu gehörten eine B-, eine C-, zwei D-, eine E- und zwei F-Jugendmannschaften. Der Mitgliederstand stieg wieder auf 396 Personen.

1997:
Im „Stadel“ musste auf Grund der von der Gemeinde neu errichteten Ortskanalisation ein Kanalanschluss errichtet werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurde der Toilettenwagen durch einen Neubau ersetzt. Beim Sportheim wurde ein neuer Container für aufgestellt, der für die Aufbewahrung der Trainingsutensilien verwendet wird. Die erste Mannschaft spielte in der B-Klasse oben mit und im Jugendbereich spielten eine A-, zwei C-, eine D-, zwei E- und zwei F-Jugendmannschaften beim TV Oberndorf.

1998:
Die erste Mannschaft stieg wieder von der B-Klasse in die C-Klasse ab. Die Spielgruppen wurden neu eingeteilt und so wurde aus der C-Klasse nun die A-Klasse. Durch den Abgang fast der gesamten Mannschaft hatte man Probleme, überhaupt eine erste Mannschaft stellen zu können. Mit Florian Hüttinger wurde der bisher jüngste Trainer verpflichtet. Eine Reservemannschaft konnte nicht mehr gestellt werden. Im Jugendbereich wurde eine Fusion mit dem TSV Bad Abbach ab der D-Jugend vereinbart, die innerhalb des Vereins zu lebhaften Diskussionen führte, da viele Mitglieder der Meinung waren, dass die Betreuung des Jugendbereiches auch ohne eine Spielgemeinschaft möglich wäre. Ab der Saison 1997/1998 gehörten die A-, B-, C- und D-Junioren zur Spielgemeinschaft mit dem TSV, die E1-, E2-, F1-, F2- und F3-Junioren wurden weiterhin vom TV Oberndorf betreut.

1999:
Beim Sportheim mussten die marode gewordenen Spielgeräte beseitigt werden. Die verbliebenen Geräte wurden entsprechend saniert. Ebenso wurde eine neue Sportplatzabgrenzung mit Bandenwerbung angelegt. Die Fußballer schlossen die Saison mit Platz 10 ab. Im Jugendbereich spielten innerhalb der SG eine B-, eine C- und zwei D-Jugendmannschaften, während beim TVO noch zwei E-Jugend und zwei F-Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnahmen.

2000:
Für die Sportplatzbewässerung wurde ein Brunnen angelegt, um Wassergebühren einzusparen. Dazu wurde ein Brunnenschacht und für die Aufstellung der Pumpe eine eigene Hütte errichtet. Weiter wurde auch die beiden bestehenden Container ein Satteldach gesetzt. Die erste Mannschaft schloss die Saison mit einem fünften Platz in der A-Klasse ab. Im Jugendbereich stellte man innerhalb der SG eine B-, eine C- sowie zwei D-Jugendmannschaften. Die C-Jugend konnte dabei die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisklasse erreichen, die D-Jugend hielt nach einer Leistungssteigerung nach der Hallensaison die höchste Spielklasse (Kreisliga). Unter der Regie des TVO spielten weiterhin zwei E- und zwei F-Jugendteams. Der TV Oberndorf erstellte auch einen Internetseiten und ist seit Mai 2000 auch im Internet vertreten. Die Internetadresse lautet: https://www.turnverein-oberndorf.de.

 

Vereinsgeschichte von 1991 bis 20002023-11-15T14:03:21+01:00

Vereinsgeschichte von 1981 bis 1990

1981:
Nach dem Winter mußte innerhalb des ersten Halbjahres 1981 das Sportheim bezugsfertig und der Rasenspielplatz bespielbar sein, da im August schon die Punkterunde für die Fußballer begann. Nur durch den unermüdlichen Einsatz der zahlreichen Helfer gelang es, die Anlage in so schneller Zeit in Eigenleistung zu erstellen. Das erste Spiel des neugegründeten Vereins endete im DFB Pokalspiel gegen Oberhinkofen mit einem 6: 0 Sieg. In der zweiten Runde wurde Bad Abbach mit 1 : 0 ausgeschaltet. Erst in der 3. Runde schied der TV Oberndorf gegen die Bezirksligamannschaft Post SV Regensburg aus.

 

1982:
Am Vatertag dieses Jahres (20.05.1982) wurde der Sportplatz mit Sportheim eingeweiht. Pfarrer Felber segnete unsere Sportanlagen. Die Fußballmannschaft wurde im ersten Jahr Zweiter, punktgleich mit Neutraubling. Irn Entscheidungsspiel gegen Neutraubling und anschließend gegen Sallern siegten die Fußballer und schafften damit im ersten Jahr nach der Gründung den Aufstieg in die B-Klasse. Im Jugendbereich spielte beim TV Oberndorf eine B-Jugend-Mannschaft. Der Mitgliederstand betrug 1982 insgesamt 180 Mitglieder.

 

1983:
Im Jahr 1983 wurde zum ersten Mal der Oberndorfer Faschingszug mit Kinderfasching durchgeführt. Unter der Leitung von H. Gramm wurde im Jahre 1983 ein schöner Kinderspielplatz neben dem Sportplatz angelegt. In Eigenleistung konnte ein Kletterhaus, 3 Brettschaukeln, 1 Gondelschaukel, 1 Baumhaus, sowie eine Krokodilschaukel und Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Beim Ball des TV Obendorf schlug die Geburtsstunde des nun weit über die Grenzen hinaus bekannten “Bauernballetts” unter der Leitung von Maria Scheidler. Das für einen Faschingsball einstudierte Stück fand in der Öffentlichkeit so großen Anklang, dass bereits viele Auftritte in Bad Abbach, Regensburg und Kelheim erfolgten. Die Fußballer mussten ein Jahr nach dem Aufstieg wieder in den saueren Apfel des Abstiegs beißen. Auch in diesem Jahr konnte man wieder eine B-Jugend und zusätzlich eine D-Jugend-Mannschaft stellen.

Oberndorfer Bauernballett
 

Das Bauernballett bestand 1983 aus folgenden Personen (von links nach rechts): Klumpsen-Bauer, Kleinhäusler und Fretter (Schröppel Rupert); Emmeram der Landstreicher (Lang Willi); Boandlkramer-Loisl genannt, Totengräber von Oberndorf und Matting (Schröppel Alois); Koarl-Bauer, Austrags-Ökonom von Reichenstetten (Westermeier Hans); Ortsbekannter Heiratsschwindler (Schaller Rudolf; Sauhandler und Sauschneider dahier (Lange Dieter); Uhrmacher und Radlschlosser (Sattler Stefan); Pfarrhaushälterin von Sausthal (Scheidler Maria); Ortsbekannter Dorfmusikant und Lumpensammler (Reisinger Franz);“dMieze“, Schecksbräu von Deining, zweimal vorbestraft wegen Bierpantscherei (Knittl Johann); Alm-Hias, ehemals Hochzeitslader und Schmuser (Böckl Dieter); Austragsbauer vom Lamplhof (Zenger Alfred).

 

1984:
Die Fußballer konnten das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs nicht verwirklichen – man belegte am Ende den 5. Platz in der C-Klasse. Im Jugendbereich ging man bei der A-Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach ein. Im Bereich der C- und D-Jugend konnte der Verein jedoch eigene Mannschaften stellen.

1985:
Nach 2 Jahren in der C-Klasse schafften die Fußballer im zweiten Anlauf den Aufstieg in die B-Klasse. Außer der ersten Mannschaft spielte beim TV Oberndorf noch eine Reservemannschaft. Im Jugendbereich konnte man eine A-Jugend, eine C-Jugend und eine E-Jugend stellen. Zum Ende des Jahres 1984 hatte der Verein 254 Mitglieder. Auch die Damengymnastikabteilung war sehr aktiv. Unter der Leitung der Abteilungsleiterin Maria Scheidler trafen sich die Damen im Sportheim zu den Turnstunden. Eine Mädchengruppe trainierte ebenfalls im Kellergeschoss des Sportheimes.

1986:
Der TV Oberndorf wurde 60 Jahre alt. Zu diesem Anlass wurde vom 14.06. – 16.06.1986 ein Gründungsfest mit Fahnenweihe durchgeführt, zu dem alle Vereine der Großgemeinde Bad Abbach und der Umgebung eingeladen waren. Der Mitgliederstand betrug 271 Personen. Die erste Mannschaft musste zum wiederholten Male in die C-Klasse absteigen, während im Jugendbereich eine B- und eine E-Jugendmannschaft am Spielbetrieb teilnahmen.

1987:
Die Fußballer schafften den Wiederaufstieg in die B-Klasse. Im Jugendbereich spielten zwei E-Jugend- und eine B-Jugendmannschaft in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach. Der Oberndorfer Fasching wurde mit einem passenden Motto begangen und im Sportheim brach im Frühjahr ein Brand aus, der auf eine Überhitzung eines Heizgerätes zurückzuführen war. Der Sachschaden betrug ca. 10.000 DM, da eine Matte und der Teppichboden zerstört wurden und mehrere Räume wegen des Rußes renoviert werden mussten.

1988:
Im Jahr 1988 wurde erstmals zusammen mit dem TSV Bad Abbach der Sportlerball im Kurhaus veranstaltet. Im März des selben Jahres wurde das Dachgeschoss des Sportheimes in Eigenleistung ausgebaut und so konnte zum ersten Male von der Damengymnastikabteilung das Weinfest abgehalten werden. Die erste Mannschaft musste zum wiederholten Male von der B-Klasse in die C-Klasse absteigen. Im Jugendbereich konnte man zwei E-Jugendmannschaften stellen. Im Jahr 1988 wurde auch mit dem Abbruch und Aufbau des Zirngibl-Stadels in Bad Abbach begonnen, der dann in Oberndorf am alten Sportplatz wieder aufgebaut wurde. Der Verein hatte damals bereits 297 Mitglieder.

1989:
Die Arbeiten am „Hanselbergstadel“ zogen sich dabei von August 1988 bis Mitte des Jahres 1989 hin. Trotzdem konnte bereits 1989 das Vatertagsfest im „Hanselbergstadel“ ausgerichtet werden. Die erste Mannschaft schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die B-Klasse. Im Jugendbereich stellte man in einer Spielgemeinschaft insgesamt sechs Jugendmannschaften (A-, C-, D-, E1-, E1- und F-Jugend). Für ein besonderes “Highlight” sorgte das Bauernballett. Am Rosenmontag wurde ein Auftritt, welcher im Kurhaus Bad Abbach stattfand, in der Sendung Blickpunkt Sport ausgestrahlt.

1990:
Der Sportlerball war wieder gut besucht. Für den „Hanselbergstadel“ wurde ein Toilettenwagen angeschafft und entsprechend ausgebaut. Die erste Mannschaft spielte weiterhin in der B-Klasse. Im Jugendbereich gab es in der A-, C- und D- Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Abbach. Im Übrigen spielten noch eine E- und F-Jugend beim TV.

 

Vereinsgeschichte von 1981 bis 19902023-11-15T14:02:53+01:00

Vereinsgeschichte von 1965 bis 1980

1965/1966:
“Wir wollen einen Sportverein!” kann man der Schulchronik der Grund- und Hauptschule Oberndorf entnehmen. Weiter heißt es: “Der Turnverein Oberndorf besteht nach den Aussagen alter Sportler seit 1926 – aber er ist seit Kriegsende in einen “Dornröschen-Schlaf” gefallen. Die Schulleitung Oberndorf ist dabei – und bereits seit Jahren bemüht – den ruhenden Turnverein zu aktivieren. Sie wird in ihren Bemühunen durch Bürgermeister, Gemeinderat, Schützenverein und Gemeindebürger tatkräftig unterstützt.” Um dieses Vorhaben zu untermauern, wurde vom damaligen Oberlehrer Heinz Sauer ein Fußballspiel Väter gegen Söhne organisiert, dass die Söhne souverän mit 5:1 gewannen. Dabei musste erst ein Fußballplatz hergerichtet und auch die beiden Tore erst zusamemgenagelt werden. Der Erlös aus dem Spiel wurde zur Beschaffung von Sportgeräten verwendet.

1969 – 1977:
Nach 31jähriger Pause wurde der Turnverein Oberndorf am 20.12.1969 wieder ins Leben gerufen. Der damalige und inzwischen verstorbene Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Oberndorf, Herr Ernst Gassner sen., hatte die Initiative ergriffen und die Sportanhänger in die Gaststätte Berghammer eingeladen. Im gleichen Jahr konnte Maria Scheidler (nunmehr Vereinsvorsitzende), für den TV Oberndorf startend, einen Kreisrekord für den Kreis Kelheim aufstellen und zwar im 600 m-Lauf in der Zeit 02:06,30 Minuten. Eine originelle Einladung taucht aus dem Jahre 1976 auf, in der die Mitglieder zu einer maskierten Turnstunde eingeladen wurden, die zugleich als Generalversammlung galt. Nach dem Verkauf des Schulgebäudes mit der Turnhalle an die Fa. Pauli wurde es still im Vereinsleben des TV Oberndorf. Im Jahre 1977 wurde dann erstmals das Dorffest am Vatertag ausgerichtet.

1978:
 Im Jahre 1978 war erstmals von den Fußballern die Rede, die auf Anhieb die erste Marktmeisterschaft der Großgemeinde Bad Abbach nach der Gebietsreform gewannen. In das selbe Jahr fiel die Durchführung des ersten Vatertagsfestes, welches nun zu einer festen Institution in Oberndorfer Festkalender geworden ist.

1979:
Die Fußballer machten im Jahre 1979 nochmals auf sich aufmerksam, als sie nochmals die Marktmeisterschaft erringen konnten. Der Mitgliederstand belief sich im Jahre 1979 auf 79 Personen. Zur Generalversammlung am 19.01.1979 wurde Herr Philipp vom BLSV eingeladen, um die Punkte über die Aufstellung und Anmeldung einer Fußball-Abteilung zu erläutern.

1980:
Im Jahre 1980 begann der TV Oberndorf mit dem Bau des Rasenspielfeldes und mit dem Kellergeschoss des Sportheimes.
 

Vereinsgeschichte von 1965 bis 19802023-11-15T14:02:36+01:00

Vereinsgeschichte von 1926 bis 1938

1926 bis 1928:
Es war am 01.05.1926 als sich in der Brauerei Berghammer 21 Bürger versammelten und einen Turnverein gründeten. Wie schon aus dem Namen „Turnverein“ hervorgeht, wurde zur damaligen Zeit mehr auf das Turnen und Laufen Wert gelegt.

Von unserem heutigen Volkssport Fußball war zu dieser Zeit noch nicht so sehr die Rede. Wie aus unserer Chronik hervorgeht, wurden zu dieser Zeit nur gelegentlich Fußballspiele gegen Nachbar-Ortschaften ausgetragen.

 

Fußballmannschaft aus den Gründertagen

 

Die Turner standen in dieser Zeit in unserer Gemeinde im Mittelpunkt.

Unser Verein, der TV Oberndorf, war zur damaligen Zeit eine Hochburg der Turner. Nur vier Vereine aus dem niederbayerischen Raum waren beim Turngau Oberpfalz vertreten. Diese Vereine waren, der TV Bad Abbach, der TV Kelheim, der TV Abensberg und der TV Oberndorf.

Der Turngau Oberpfalz 111 wurde am 02.05.1897 in Regensburg gegründet. Es war auch der sogenannte „Donaugau“. Bei der Gründung gab es nur 6 Turnvereine. Bei der Gründung unseres Vereins waren bereits 20 Vereine gemeldet. Im Turngau Oberpfalz 111 vereinten sich zu dieser Zeit 2580 Mitglieder.

Nach der Gründung des Turnvereins befaßte man sich bei den Verantwortlichen mit dem Kauf eines geeigneten Platzes, um die turnerischen Übungen ausführen zu können.

Nach der vorliegenden Zeichnungsliste wurde bei den Abbacher Geschäftsleuten für den Ankauf des Grundstückes um Geldspenden nachgefragt. Folgende Geschäftsleute spendeten für den Grundstückskauf: Brauerei Zirngibl (100 RM), Kötterl Xaver (20 RM), Seidl Hans (10 RM), Blank Ludwig (10 RM), Mayer (10 RM), Aubele Gg. (2 RM), Karl (2 RM), Hengge (5 RM). Der Mitgliedsbeitrag betrug 0,20 RM pro Monat.

In der Winterzeit 1928 wurde das erste Theaterstück des TV gespielt. Es handelte sich um das Stück „Der böse Geist Lumpazivagabundus“. Der Reinerlös wurde zur Tilgung einer Schuld von 300 RM verwendet.
 

1929 – 1932:
Am 24. und 25.08.1929 waren dann die ganz großen Tage in Oberndorf, denn da wurde der neue Turnplatz eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Am Samstag, den 24.08.1929 war am Abend um 20 Uhr Empfangsabend mit Streichkonzert in der Brauerei Berghammer und um 21 Uhr Kampfrichtersitzung.

Am Sonntag war folgendes Programm:

1/2 6 Uhr: Weckruf

7 Uhr: Beginn der Wettkämpfe

1/2 11 Uhr: Festgottesdienst am Turnplatz anschließend Einweihung des neuen Turnplatzes und Fahnenbänderverleihung

12 – 1/2 2 Uhr: Mittagspause

2 Uhr: Festzug

3 Uhr: Allgemeine Freiübungen und Schauturnen am Turnplatz

4 Uhr: Stromschwimmen (in der Donau) für Turnerinnen und Jungturner

5 Uhr: Entscheidungsläufe

6 Uhr: Preisverleihung

Es wurden folgende Disziplinen auf dem neuen Turnplatz gezeigt: Reck, Barren, Pferd, Freiübungen, Weitsprung, 100 m, 75 m und 50 m Lauf, Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung.

Außerdem war noch ein Geländelauf über 800 und 1500 m, sowie die Disziplin „Stromschwimmen“ auf dem Programm. Die Strecke betrug für Turner 3000 m, für Turnerinnen 2000 m und für Jugendturner 1000 m. Nagelschuhe durften bei den Läufen nicht getragen werden.

Der Festbeitrag betrug damals für Aktive 1 RM, für Jugend 0,50 RM; Knaben waren frei.

Turnerriege bei der Sportplatzeinweihung

 

Für dieses Fest wurde damals der noch heute in Gebrauch befindliche Wimpel angeschafft. Auf der einen Seite befindet sich die Oberndorfer Dorfkirche, auf der anderen Seite die Aufschrift ”Turnverein Oberndorf, Gau Oberpfalz 111″. Der Wimpel war handgestickt und reich mit Gold verziert. Als Wimpelstange diente ein Speer.

Die ganzen Jahre hindurch war man eifrig bei Wettkämpfen in nah und fern. Man beteiligte sich an Wettkämpfen wie Waldläufe, turnerische Übungen, Läufen, Zielwerfen, Hindernisläufe usw.

Beim 5. Gauwaldlauf auf der westlichen Höhe von Etterzhausen siegte Knittl Albert, TV Oberndorf, über 5.000 m in der sensationellen Zeit von 15:17,40 Minuten. Die Tageszeitungen aus der damaligen Zeit hatten folgenden Wortlaut: „Der Geländelauf war schwierig und führte durch die Waldungen oberhalb der „Räuberhöhle“ dahin. Mit staunenswerter Überlegenheit sicherte sich Albert Knittl (Oberndorf) die Gaumeisterschaft vor seinen vielen Mitbewerbern.“

Es schlossen sich noch viele solcher Leistungen an. Man darf ebenfalls die hervorragenden Leistungen der anderen Turner und Läufer nicht vergessen. Höhepunkte waren die Vereinswettkämpfe des TV Bad Abbach, TV Saal/Do. und des TV Oberndorf.

Viele Urkunden liegen aus diesen Wettstreiten mit den beiden Ortschaften noch in unseren Händen.

Anlässlich der Sportplatzeinweihung beim TV Bad Abbach am 07.08.1932 konnte die Mannschaft des TV Oberndorf in der olympischen Staffel den 1. Preis erringen. Man hatte in dieser Zeit nicht nur schöne, sondern manchmal auch ganz schlechte Zeiten zu durchleben.

Was vor allen Dingen in dieser Zeit fehlte, war das nötige Geld. Mit Stundungen rettete man sich von Jahr zu Jahr.

1933 – 1937:
Das Jahr 1933 begann mit der Aufstellung der Deutschen Turnerwehr. Alle 17 bis 21jährigen Turner der gemeldeten Turnvereine wurden in Turnerwehrriegen zusammengefasst. Für die Turner war das Turnen somit keine freiwillige Angelegenheit mehr, sondern es war Pflicht. Im Jahre 1933 wurde die Deutsche Turnerschaft als Verband aufgelöst, es wurde der .neue Bund „Reichsbund für Leibesübungen“ in München gegründet.

1938:
Mit Schreiben des Amtsgerichts Kelheim wurde am 07.10.1938 dem Turnverein Oberndorf die Rechtsmäßigkeit entzogen. Der Verein war somit aufgelöst.

 

Vereinsgeschichte von 1926 bis 19382023-11-15T14:02:14+01:00
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